Anwaltsblog rund um Verkehrsrecht: Der Berliner Jurist Sven Skana analysiert aktuelle Urteile, überraschende Wendungen und richtungsweisende Präzedenzfälle.

Ein Fahrverbot kann ein weiteres entbehrlich machen – zumindest ausnahmsweise. Das AG Dortmund zeigt, wann die erzieherische Wirkung bereits ausreicht und wo andere Gerichte klare Grenzen ziehen.

Auch nach der Gesetzesreform bleiben frühere Entziehungen wirksam. Warum § 242 BGB hier keine Rolle spielt, zeigt die aktuelle Rechtsprechung.

Rotlicht überfahren – und kein Fahrverbot? Ein Gericht entschied überraschend großzügig, obwohl weder Kündigung noch Existenzgefährdung drohten

Kann die Behörde einem das Fahrradfahren komplett verbieten? Ein aktuelles Urteil des OVG Saarbrücken zeigt, wann Fahrverbote für fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge rechtens sind.

Auch wer betrunken Fahrrad fährt und widersprüchliche Angaben macht, kann die Fahrerlaubnis verlieren. Der BayVGH bestätigt die Verwertbarkeit solcher Aussagen im Entziehungsverfahren.

Ab wann gilt ein Unfallschaden als „erheblich“ – und wann droht der Führerscheinentzug nach Unfallflucht? Das OLG Celle setzt neue Maßstäbe und zeigt, dass es nicht nur auf die Schadenshöhe ankommt.

Geschwindigkeitsüberschreitung mit Vorsatz kann richtig teuer werden – selbst dann, wenn die eigentliche Überschreitung am Ende geringer ausfällt als ursprünglich angenommen. Wann gehen Gerichte von einem Vorsatz aus, erfahren Sie im Beitrag.

Ein Autofahrer sollte wegen massiver Geschwindigkeitsüberschreitung 700 € zahlen und 3 Monate Fahrverbot bekommen – gegen den Bußgeldbescheid legte er Einspruch ein. Das Gericht reduzierte die Strafe deutlich.

Unter welchen Voraussetzungen kann Cannabiskonsum weiterhin zur Entziehung der Fahrerlaubnis führen? Wir analysieren die behördliche Praxis seit Inkrafttreten des neuen Cannabisgesetzes.

Fahrerflucht – und trotzdem kein Führerscheinentzug? Warum das Amtsgericht Bielefeld eine Ausnahme machte und was das für die Unfallverursacherin bedeutet, beleuchtet unser Beitrag.