Einträge von Sven Skana

Rechtsanwalt Verkehrsrecht Bayern

Kompetente Rechtsberatung im Verkehrsrecht – Ihr Anwalt in Bayern Ob Bußgeldbescheid, Fahrverbot, Punkte in Flensburg oder ein drohender Führerscheinentzug – Verkehrsverstöße können schnell ernste Konsequenzen haben. Als erfahrener Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Bayern stehe ich Ihnen mit fundierter juristischer Expertise und persönlichem Engagement zur Seite. Ich vertrete Ihre Interessen gegenüber Behörden, Versicherungen und vor Gericht […]

Anwalt Verkehrsrecht Bayern

Anwalt für Verkehrsrecht in Bayern – Ihr kompetenter Partner bei rechtlichen Problemen im Straßenverkehr Das Verkehrsrecht ist ein komplexes und vielschichtiges Rechtsgebiet, das sowohl Ordnungswidrigkeiten als auch Straftaten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr umfasst. Ob nach einem Verkehrsunfall, bei einem drohenden Fahrverbot oder im Rahmen eines Bußgeldverfahrens – ein erfahrener Anwalt für Verkehrsrecht in Bayern […]

Die Rolle des Beifahrers bei gefährlichem Eingriff im Straßenverkehr mit Unfall und gefährlicher Körperverletzung: Mittäter oder Beihelfer?

Im Verfahren mit dem Aktenzeichen 4 StR 446/24 hatte der Bundesgerichtshof über die Revisionen zweier Angeklagter zu entscheiden, die vom Landgericht Berlin wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden waren. Den Schwerpunkt der Entscheidung bildete die Einordnung der Täterinnen als Mittäter und die Abgrenzung zur Beihilfe. Der Entscheidung lag […]

Teilnahme an Kurs zur Wiederherstellung der Fahreignung – Ist die Behörde zur Zustimmung verpflichtet?

Am 24. März 2025 entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in einem fahrerlaubnisrechtlichen Verfahren , dass ein Antragsteller die Zustimmung der Fahrerlaubnisbehörde zur Teilnahme an einem Kurs zur Wiederherstellung der Fahreignung nach § 70 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) nicht im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes erzwingen kann, wenn diese Zustimmung lediglich eine vorbereitende Verfahrenshandlung im Rahmen der Neuerteilung einer […]

Verbotenes Kraftfahrzeugrennen bei Flucht vor der Polizei? Technische Höchstgeschwindigkeit nicht notwendig

Ein weiteres Oberlandesgericht hat sich im April 2021 mit dem Begriff der „höchstmöglichen Geschwindigkeit“ im Sinne des § 315 d Abs. 1 Nr. 3 StGB auseinandergesetzt. Die Richter aus Celle ließen verlauten, dass der Gesetzestext so zu verstehen sei, dass die „höchstmögliche Geschwindigkeit“ in dieser Form des Alleinrennens in der konkreten Verkehrssituation erreicht wurde. Es […]

Gefährdungsvorsatz bei Erfolgsqualifikation des § 315d StGB – BGH stellt Anforderungen klar

In einem Beschluss vom 13. September 2023 (Az. 4 StR 132/23) befasste sich der Bundesgerichtshof mit der strafrechtlichen Bewertung eines schweren Verkehrsunfalls, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden waren. Der Angeklagte hatte nach erheblichem Alkoholkonsum mit einem hochmotorisierten Pkw beschleunigt, in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren […]

Freispruch von OWi-Vorwurf! Messung durch nachfahrendes Polizeifahrzeug nicht verwertbar

Besteht der Verdacht einer Geschwindigkeitsüberschreitung, greifen Polizeibeamte zum Beweis mitunter gerne auf die Messung mittels nachfahrendem Polizeifahrzeug zurück. Diese ist, zumindest bei wesentlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen, zulässig (Beschluss des KG vom 27.10.2013 – 3 Ws (B) 467/14). Jedoch gelten sogenannte Verfolgungsfahrten nicht als standardisierte Messverfahren, so dass das Tatgericht nach überwigender Ansicht der Oberlandesgerichte im Einzelfall die […]

Nötigung durch Straßenblockade? – Zur Strafbarkeit von Teilnehmern an Klimaprotesten

Mit der Bewegung der „Letzten Generation“ hat die Anzahl der Klimaproteste in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Straßenblockaden zum Zwecke der Aufmerksamkeitserregung polarisieren und sorgen gleichermaßen für Staus und Diskussionsstoff. Die auf den Straßen sitzenden und teilweise an den Beton geklebten Protestierenden blockieren die Fahrbahnen, sodass die Verkehrsteilnehmer nicht weiterfahren können. Die Strafbarkeit der […]

Rück- bzw. Hochrechnung des BAK innerhalb einer MPU-Anordnung zulässig

Der Kläger der Entscheidung hatte ursprünglich nur einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen wollen, nachdem das Amtsgericht Hersbruck diese in einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr enzogen hatte. Der Strafbefehl enthielt hierbei lediglich die Feststellung eines Atemalkoholwerts von 0,86 mg/l und eines Blutalkoholwerts von 1,52 Promille. Als Reaktion auf den Antrag forderte das […]

Verhüllungsverbot im Straßenverkehr gem. §23 StVO – keine Ausnahme bei Tragen eines Niqabs

Die in Art. 4 I, II GG verankerte Religionsfreiheit stellt eines der wichtigsten und umfassendsten Grundrechte dar. Eine Einschränkung dieses Grundrechts sieht hingegen die Regelung des § 23 IV S. 1 StVO vor, welche die Bedeckung des Gesichts während des Führens eines Kraftfahrzeugs untersagt. Das OVG Rheinland-Pfalz stellte nun in seinem Beschluss vom 13.08.2024 (7 […]